Alke Nanninga

Frau Nanninga ist seit Anfang Mai 2017 unsere neueste Mitarbeiterin.

Sie ist für allgemeine Büroverwaltung und kleinere Buchführungen zuständig.

Gerne begrüßt sie Sie an der Rezeption mit ihrem gewinnenenden Lächeln.

Muss ich eine Steuererklärung machen?

Diese Frage stellen sich viele. Wenn sie eine der folgenden Fragen mit JA beantworten können, dann sind sie zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Dies gilt auch, wenn sie verheiratet sind oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben und dies auf ihren Partner / auf ihre Partnerin zutrifft.

  • Hatte ich gleichzeitig mehr als einen Arbeitgeber?
  • Bin ich Student und habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung?
  • War ich im Ausland tätig? (Diese Frage ist sehr vielschichtig. Bitte rufen sie uns an.)
  • Hatte ich Einkünfte, die noch nicht versteuert wurden UND über 410 € liegen?
  • Steht auf meiner Lohnsteuerbescheinigung ein Freibetrag?
  • Ist meine Lohnsteuerklasse eine der folgenden: 3; 5; 6 oder 4 mit Faktor?
  • Habe ich Lohnersatzleistungen bezogen wie zum Beispiel Elterngeld, Krankengeld, Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld?
  • Habe ich eigentlich steuerfreie Einnahmen gehabt UND bin über den Freibetrag von 2.400 € gekommen? (z.B.: Ich bin nebenberuflich als Trainer tätig und habe 2018 2.500 € dafür bekommen.)
  • Bin ich Eigentümer einer Photovoltaikanlage?
  • Habe ich mein vor kurzem erworbenes oder gebautes Haus verkauft?
  • Bin ich Selbstständig?
  • Bin ich Vermieter?
  • Bin ich Rentner UND mein Einkommen lag in 2018 über 9.000 € (bei Ehepartner und eingetragenen Lebenspartnerschaften steigt dieser Betrag auf 18.000 € an)?

Bleiben Sie auf dem Laufenden!

 

Aktuelle Mandanteninformationen für Sie!


News

 

 

 

 

FG Hessen - Steuern bar zahlen?

Nach einem Urteil vom 12.12.2017 - 11 K 1497/16 vor dem Finanzgericht Hessen, ist das Finanzamt nicht verpflichtet zu zahlende Steuern bar entgegen zu nehmen. Das Finanzamt kann den Steuerpflichtigen an ein von ihm ermächtigtes Kreditinstitut verweisen, bei dem das Finanzamt ein Bankkonto unterhält. Die anfallenden Bankgebühren, hat der Steuerpflichtige zu zahlen.

Die Revision bei Bundesfinanzhof ist unter dem Aktenzeichen VIII B 19/18 anhängig.

 

 

Kaffee ist nicht gleich Kaffee

(04.09.2017)

Lt. OFD Niedersachsen Vfg. v. 31.5.2017 – S 7222-27-St 184, kann die entgeltlichen Überlassung einer Kaffeemaschine eine Lieferanten, der auch Kaffeepulver liefert, wenn das gelieferte Kaffeepulver ausschließlich für diese Kaffeemaschiene bestimmt ist, dazu führen, dass der ermässige Steuersatz des Kaffeepulvers wegfällt und eine komplexe unteilbare insgesamt dem allgmeinen Steuersatz unterliegende einheitliche Leistung werden.

Kriterien könnten z.B. sein:

  • Die Überlassung des Kaffeepulvers erfolgt in einer nur für den Automaten kompatiblen Form (Pads, Kapseln, etc.).
  • Der für den Kaffeeautomaten zu entrichtende Betrag an den Lieferanten ist abhängig von der Anzahl der Getränke - Stichwort: Rabattsystem.
  • Der Kunde wünscht aus Infrastrukturellen Gründen genau diese Arte der Leistung.

Fundstelle: DStR 2017, 1880.

 

 

BFH ändert Rechtsprechung

(01.03.17)

Nutzen mehrere Steuerpflichtige ein und den selben Raum als häusliches Arbeitszimmer, so ist die Höchstbetragsgrenze von 1.250 Euro nicht mehr objektbezogen sondern personenbezogen anzuwenden. Nun kann also jeder von ihnen seine Aufwendungen hierfür bis zu 1.250 Euro geltend machen kann. Dies hat der Bundesfinanzhof mit zwei Urteilen vom 15.12.2016 entschieden und damit seine Rechtsprechung zu § 4  Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2 EStG zugunsten der Steuerpflichtigen geändert. 

BFH 15.12.2016 – Aktenzeichen: VI R 53/12

und

BFH 15.12.2016 – Aktenzeichen: VI R 86/13

parallele Fundstelle: DStR 2017, 1581.