Steuererklärungen für Studenten

Können Studenten Steuern sparen?

"Nur zwei Dinge im Leben sind sicher: der Tod und die Steuer"

Der geneigte Student mag sich fragen, was er denn mit der Steuer zu tun hat.

Dabei begegnet sie ihm bereits seit seiner Geburt alltäglich, denn fast alle Bereiche des Lebens werden irgendwie auch von der einen oder anderen Steuerart berührt. Zu den augenscheinlichsten Steuern zählt die Umsatzsteuer, mit der jeder Konsument beim Einkauf belastet wird.

Wichtig wird für die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens auch die Einkommensteuer, denn früher oder später wird fast jeder einen Beruf ergreifen, mit dem er das Geld verdient, das er zum Leben braucht. Doch was hat das mit Studenten zu tun?

Zunächst einmal recht wenig. Zwar arbeiten viele Studenten neben ihrem Studium, doch tun sie dies meist in Minijobs oder darüber hinaus nur in einem Umfang, bei dem regelmäßig keine Lohnsteuer erhoben wird. Und wer gar nicht arbeitet, zahlt eh keine Lohnsteuer. So weit, so logisch.

Doch hat sich nicht fast jeder Student schon einmal gefragt, was mit all seinen Aufwendungen ist, die er für sein Studium und damit doch letztlich auch für seine zukünftige Karriere aufbringen muss? Kann man die nicht irgendwie geltend machen? Aber wie, wenn man doch noch gar nichts oder aber so wenig verdient, dass man eh noch keine Steuern zahlen muss?

 

Die Lösung:

Ja, Studenten können Steuern sparen!

Die Aufwendungen für das Studium sind durch den zukünftigen Beruf veranlasst und können daher als vorab entstandene Verluste zunächst festgestellt werden, um sie dann später beim Start in das Berufsleben mit den ersten Einnahmen verrechnen zu können. Und das kann einiges an Steuern ersparen.

 

Wie funktioniert das?

Abhängig von einigen Umständen können bereits Studenten aktiv etwas dafür tun, (zukünftig) weniger Steuern zahlen zu müssen.

Die Kosten ihres Studiums sind Aufwendungen, die Studierende zum Erwerb eines späteren Berufes tätigen, und damit in aller Regel sogenannte (vorweggenommene) Werbungskosten oder Betriebsausgaben.

Diese Aufwendungen können während der Studienzeit als Verluste festgestellt und dann im Rahmen der Einkommensteuererklärung für das Jahr der Aufnahme des Berufes mit den ersten Einnahmen verrechnet werden. In manchen Fällen ergeben sich so über 25.000 € an Verlustvortrag über einen Zeitraum von 4-5 Jahren. Damit lassen sich leicht vierstellige Steuerbeträge ersparen, teilweise sogar fünfstellige. Das hängt davon ab, wie hoch der Verdienst im ersten Jahr der Verlustverrechnung ausfällt.

Und eine Steuererklärung ist günstiger, als die meisten Leute denken. Die Einkommensteuererklärung für ein Jahr ist bereits ab 77,29 € inkl. USt zu haben.

Ob und wie auch Sie in den Genuss dieser Ersparnis kommen können, erläutern wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.

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Bitte beachten Sie hierzu auch die folgenden Seiten!

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FG Hessen - Steuern bar zahlen?

Nach einem Urteil vom 12.12.2017 - 11 K 1497/16 vor dem Finanzgericht Hessen, ist das Finanzamt nicht verpflichtet zu zahlende Steuern bar entgegen zu nehmen. Das Finanzamt kann den Steuerpflichtigen an ein von ihm ermächtigtes Kreditinstitut verweisen, bei dem das Finanzamt ein Bankkonto unterhält. Die anfallenden Bankgebühren, hat der Steuerpflichtige zu zahlen.

Die Revision bei Bundesfinanzhof ist unter dem Aktenzeichen VIII B 19/18 anhängig.

 

 

Kaffee ist nicht gleich Kaffee

(04.09.2017)

Lt. OFD Niedersachsen Vfg. v. 31.5.2017 – S 7222-27-St 184, kann die entgeltlichen Überlassung einer Kaffeemaschine eine Lieferanten, der auch Kaffeepulver liefert, wenn das gelieferte Kaffeepulver ausschließlich für diese Kaffeemaschiene bestimmt ist, dazu führen, dass der ermässige Steuersatz des Kaffeepulvers wegfällt und eine komplexe unteilbare insgesamt dem allgmeinen Steuersatz unterliegende einheitliche Leistung werden.

Kriterien könnten z.B. sein:

  • Die Überlassung des Kaffeepulvers erfolgt in einer nur für den Automaten kompatiblen Form (Pads, Kapseln, etc.).
  • Der für den Kaffeeautomaten zu entrichtende Betrag an den Lieferanten ist abhängig von der Anzahl der Getränke - Stichwort: Rabattsystem.
  • Der Kunde wünscht aus Infrastrukturellen Gründen genau diese Arte der Leistung.

Fundstelle: DStR 2017, 1880.

 

 

BFH ändert Rechtsprechung

(01.03.17)

Nutzen mehrere Steuerpflichtige ein und den selben Raum als häusliches Arbeitszimmer, so ist die Höchstbetragsgrenze von 1.250 Euro nicht mehr objektbezogen sondern personenbezogen anzuwenden. Nun kann also jeder von ihnen seine Aufwendungen hierfür bis zu 1.250 Euro geltend machen kann. Dies hat der Bundesfinanzhof mit zwei Urteilen vom 15.12.2016 entschieden und damit seine Rechtsprechung zu § 4  Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2 EStG zugunsten der Steuerpflichtigen geändert. 

BFH 15.12.2016 – Aktenzeichen: VI R 53/12

und

BFH 15.12.2016 – Aktenzeichen: VI R 86/13

parallele Fundstelle: DStR 2017, 1581.